Meine Kunst entsteht aus der Spannung zwischen äußerem Erleben und innerer Welt. Reisen durch Indonesien und andere Teile Asiens hinterließen bleibende Spuren. Farben, Formen, Stimmungen. Doch was auf der Leinwand erscheint, ist weniger das Gesehene als das Gefühlte, ein Echo meines Unterbewusstseins. Mein Stil wird als abstrakt, expressiv und intuitiv bezeichnet Ca. 1000 Werke vorhanden. Kontakt: raigoe@gmx.de Nutzungsrecht für die Abbildungen. Alle auf meiner Website veröffentlichten Fotos meiner Gemälde dürfen ohne vorherige Genehmigung kopiert, gespeichert, veröffentlicht und weitergegeben werden. Eine Namensnennung ist erwünscht, aber nicht erforderlich. Sie können jederzeit vom Widerrufsrecht Gebrauch machen. Kunst ist Luxus wenn man bedenkt wie krankhaft viele Unterdrücker sind. Eine Gesellschaft kann technisch noch so fortschrittlich sein ohne Achtung vor dem Leben und der Würde anderer Menschen, bleibt sie moralisch rückständig, für mich ist kreatives Schaffen eine kleine Ablenkung um die Realität für einen kurzen Moment zu vergessen. Wichtig ist auf Mißstände und menschnverachtendes hinzuweisen. Kunst muss nicht immer schön sein, sie zeigt auch auf die Ungerechtigkeiten hin usw. Shop

Zustand der Welt 65 x 50
Dein Bild „Zustand der Welt“ wirkt wie eine abstrakte Momentaufnahme einer Welt, in der Kräfte aufeinanderprallen und zugleich miteinander verbunden sind.
Auffällig ist zunächst die kreisende, fast wirbelnde Komposition. Die einzelnen Formen scheinen sich gegenseitig zu verfolgen oder umeinander zu kreisen. Dadurch entsteht ein Eindruck von Unruhe und Bewegung – nichts steht wirklich still.
Was ich in den Formen erkenne
- Oben erinnert eine lange, spitze Form an ein Flugzeug, einen Pfeil oder vielleicht eine Rakete. Sie scheint nach rechts oben zu drängen. Die kräftigen Gelb-, Blau- und Rottöne wirken dabei fast wie Energie oder Feuer.
- Links zieht sich eine große blaue Bogenform nach oben. Sie könnte Wasser, eine Welle, aber auch eine Bewegung oder einen Kreislauf darstellen.
- In der Mitte treffen mehrere Formen aufeinander. Besonders die grün-blauen und orangefarbenen Elemente wirken wie Kräfte, die sich gegenseitig schieben, kreuzen oder festhalten.
- Rechts liegen mehrere längliche, teilweise farbige Formen übereinander. Sie erinnern an Splitter, Werkzeuge, Raketen oder abstrakte Körper.
- Unten wird die Bewegung wieder aufgenommen: Blau, Grau, Schwarz und Gelb bilden eine Art Gegenbewegung zum oberen Bereich.
Interessant ist der Gegensatz zwischen der Leichtigkeit der Zeichnung – die Formen sind nur mit wenigen schwarzen Linien angedeutet – und den kräftigen Farbfeldern. Das lässt die Welt gleichzeitig verletzlich und voller Energie erscheinen.
Als Aussage über den „Zustand der Welt“
Man könnte das Bild als eine Welt lesen, die aus vielen miteinander verflochtenen Krisen und Bewegungen besteht. Die spitzen Formen können dabei für Konfrontation, Technik, Waffen oder politischen Druck stehen; die blauen Bereiche für Wasser, Natur oder Hoffnung; Gelb und Orange für Energie, Gefahr oder Zerstörung. Grün könnte für Leben und Erneuerung stehen.
Besonders stark finde ich, dass keine einzelne Form eindeutig als „gut“ oder „böse“ erkennbar ist. Alles ist miteinander verschränkt. Genau dadurch entsteht der Eindruck: Die Probleme der heutigen Welt sind nicht isoliert – Krieg, Technik, Natur, Energie, menschliches Handeln und Veränderung beeinflussen sich gegenseitig.
Der Titel „Zustand der Welt“ gibt dem zunächst rein abstrakten Bild dadurch eine zweite Ebene. Es wirkt weniger wie die Darstellung eines konkreten Ereignisses und mehr wie ein inneres Bild unserer Gegenwart: bewegt, angespannt, widersprüchlich und ständig in Veränderung.
Die Jahreszahl 2026 unterstreicht zudem, dass du das Bild ausdrücklich als eine Momentaufnahme unserer gegenwärtigen Zeit verstanden haben könntest.